Typische TM-Wirkungen sind:

 signifikante Zunahme von:

… und die signifikante Abnahme von:

GELassenheit und Selbstvertrauen

Robustheit, Residenz (MAS)

Stabilität und Ausgeglichenheit (NER)

Ungezwungenheit und Spontaneität (GEH)

Tatkraft und gute Laune (GEH)

NERvosität, Unruhe

GEHemmtheit, Angespanntheit

ERRegbarkeit, Reizbarkeit

DEPressivität, Verstimmtheit

NEUrotizismus, Labilität

im Laufe der Meditationspraxis.

Wir haben seit 1972 psychologische Studien zur Wirkung der Transzendentalen Meditation durchgeführt. Sie wurden alle veröffentlicht und sind von dieser Webseite herunterzuladen.

Das folgende Diagramm gibt einen Überblick über die wesentlichen Ergebnisse unserer Untersuchungen an Patienten und „einfach Meditierenden“, die sich über Jahrzehnte hinweg mehrfach bestätigt haben und auch von anderen Forschern gefunden wurden (s. Literatur).

Charakteristischer Persönlichkeitszug TM-Meditierender:

„überdurchschnittlich tolerant und verständnisvoll“

Die Folge regelmäßiger Meditationspraxis sind allmähliche, stetige Veränderungen, die Säulenlänge z. B. in der ersten Skala „Nervosität“ fällt mit zunehmender Praxis regelmäßiger Meditation fortschreitend geringer aus.

Es sind bei einer Reihe von Skalen deutliche Treppeneffekte der Säulen zu sehen, ein Hinweis auf Veränderungen der Säulenlängen in Bezug zu längerer Meditationspraxis. Die Meditierenden haben offensichtlich deutliche Fortschritte in einer Reihe von Skalen (oben aufgezählt) zu verzeichnen. Statistisch signifikante Unterschiede der Ausprägungsgrade in Bezug zur Meditationsdauer sind durch rote Pfeile gekennzeichnet.

TM und Epilepsie ?

Fehr (2006) fand vollständige Anfallsfreiheit bei zwei Meditierenden, die unter partieller Epilepsie gelitten hatten, ab dem Datum des Lernens der Transzendentalen Meditation. In einem Zeitfenster von 27 Jahren hatten insgesamt 700 Interessenten die TM erlernt. Bevölkerungsstatistisch wären bei einer üblichen Erkrankungsrate (Prävalenz) von 0,5 bis 1% in Deutschland etwa 3 bis 7 epileptische Erkrankungen zu erwarten gewesen - es gab keine einzige. Dies lässt hoffen, dass die Transzendentale Meditation bei partieller Epilepsie hilfreich sein könnte.

In einem anderen ausführlichen Artikel in medical hypotheses setzt sich der amerikanische Meditationsforscher Orme-Johnson (2006) mit derselben Frage auseinander und kommt ebenfalls zu der Schlussfolgerung, dass TM Krankheiten des Nervensystems vorbeugt oder bessert und speziell bei Epilepsie eine segensreiche Wirkung entfaltet. 

Vorher hatten sich bereits andere Forscher ähnlich zur positiven Wirkung der TM bei epileptischen Krankheiten geäußert (Barnes 2005, Chalmers 2005).